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Bundeskonferenz der Frauenbeauftragten und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen 21. Jahrestagung Solidarisierung im Wettbewerb. Differenzierung
von Gleichstellungspolitik an Hochschulen
Neuer und alter Vorstand der BuKoF (v.l.):
Marianne Kriszio, Derzeit erleben wir eine Differenzierung der deutschen Hochschullandschaft: Hochschulen sollen spezifische Profile entwickeln. Rankings, Exzellenzinitiative und unterschiedliche finanzielle Möglichkeiten bewirken eine zunehmende vertikale Ungleichheit der Hochschulen. Diese Entwicklung macht auch vor der Gleichstellungspolitik nicht Halt. Einige Hochschulen investieren erhebliche finanzielle Ressourcen. An anderen Hochschulen arbeiten Gleichstellungsbeauftragte unter unzureichenden Bedingungen. Die Aufhebung bundesweiter Vorgaben zur Gleichstellung an Hochschulen kann diese Entwicklung weiter beschleunigen. Mit dem Professorinnen-Programm und dem Wettbewerb "Familie in der Hochschule" zogen wettbewerbliche Elemente in die Gleichstellungspolitik ein. Diese begründen ebenso wie die DFG-Gleichstellungsstandards mit ihrem Blick auf Gleichstellungskonzepte eine neue Wertigkeit des Themas Gleichstellung, stellen aber auch neue Anforderungen an Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte. Wie positionieren sich Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte
im Spannungsfeld zwischen Konkurrenz um Projektgelder, Bundes- und Landesmittel
auf der einen Seite und gemeinsamen politischen Forderungen und Zielen
auf der anderen Seite? Welche Bedeutung hat ein bundesweites Netzwerk
wie die BuKoF angesichts von Differenzierung und Wettbewerb? Unter welchen
Bedingungen ist Solidarisierung möglich?
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